Gemeinde – ein Ort für alle Generationen

Ein Interview mit Florian Rietzl
Ev. Kirchengemeinde Mariendorf-Ost
Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg

Was motiviert Sie zur Mitarbeit im Gemeindekirchenrat?

Das Schöne an der Arbeit im Gemeindekirchenrat ist, dass man zusammen mit den anderen Ältesten die eigene Kirchengemeinde gestalten und eigene Ideen realisieren kann. Gleichzeitig durfte ich in den zurückliegenden Jahren vieles ausprobieren und Erfahrungen sammeln, die mich privat und beruflich weitergebracht haben.

Welche Interessen vertreten Sie bei Ihrer Arbeit im Gemeindekirchenrat?

Mir ist es wichtig, an einer zukunftsfähigen Gemeinde zu bauen, die ein Ort für alle Generationen ist und in der der christlicher Glaube lebendig und mutig gelebt wird. Dabei versuche ich einen Ausgleich zwischen den Generationen herzustellen.

Welche Fähigkeiten bringen Sie in den Gemeindekirchenrat ein?

Als ich in das erste Mal in den GKR gewählt wurde, habe ich gerade mein Abitur abgelegt. In der Jugendarbeit war ich aktiv. Insofern brachte ich den Blick aus der Jugend in die Arbeit ein und habe versucht, eine Verbindung zwischen Gemeindeleitung und Jugend herzustellen. Im Laufe der Jahre konnte ich mir einige Kenntnisse erwerben, bspw. über kirchliche Strukturen, gesetzliche Vorgaben oder in Bau- und Finanzfragen. Von all dem profitiere ich heute sowohl in der Arbeit im GKR als auch beruflich.

In welchen Bereichen engagieren Sie sich in der Gemeinde?

Als langjähriger Vorsitzender des Gemeindekirchenrates bin ich vor allem mit der Geschäftsführung beschäftigt. Mit Finanzfragen, Bauthemen und vielen organisatorischen Dingen setze ich mich auseinander. Ursprünglich bin ich über die Pfadfinderarbeit in der Gemeinde aktiv geworden, die mir bis heute sehr am Herzen liegt.

 

Was machen Sie, wenn Sie nicht in der Gemeinde sind?

Beruflich bin ich Lehrer. Privat sind es vor allem meine beiden Kinder, mit denen ich versuche viel Zeit zu verbringen. Ansonsten lese ich gerne.


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