Kirchengemeinde-Strukturen

Die Vielfalt der strukturellen/organisatorischen Gestalt von Gemeinden nimmt in unsererLandeskirche (und nicht in der EKBO) zu. Das Spektrum beginnt bei der (klassischen) örtlichen Kirchengemeinde als eigene Körperschaft mit eigenem Gemeindekirchenrat. Es gibt daneben lose Kooperationen zwischen mehreren Kirchengemeinden, die sich für die Besetzung von Stellen im pfarramtlichen Dienst als Pfarrsprengel organisieren.  Die Grundordnung mit ihren Artikeln bildet für solche Kooperationen den Rahmen. Ein historisch jüngeres Organisationsmodell ist die Gesamtkirchengemeinde, die leitend durch Ortskirchenräte der örtlichen Gemeinden und den (Gesamtkirchengemeinde)-Gemeindekirchenrat gestaltet wird; für dieses Modell gibt es seit 2012 ein eigenes Kirchengesetz, das „Kirchengesetz über die Gesamtkirchengemeinden“:Gesamtkirchengemeindegesetz.

Wie gesagt, viel ist möglich und viel tut sich hinsichtlich der Leitfrage welche Struktur dient so einfach wie möglich unserem christlichen Auftrag. Jüngst hat das Konsistorium zur rechtlichen Unterstützung struktureller Veränderungsprozesse seine „Handreichung für Veränderungen in Kirchengemeinden“ überarbeitet und neu aufgelegt: Handreichung für KG und Pfarrsprengel

Autor: BN